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ZIP vs. TAR: Was ist der Unterschied?

TAR bündelt Dateien ohne sie zu komprimieren; ZIP bündelt und komprimiert. Erfahre, wann welches Format sinnvoll ist.

ZIP und TAR bündeln beide mehrere Dateien in einem einzigen Archiv, aber sie funktionieren unterschiedlich. TAR hängt Dateien einfach aneinander, ohne sie zu komprimieren. ZIP komprimiert jeden Eintrag, während es bündelt. Genau dieser eine Unterschied erklärt die meisten praktischen Unterschiede.

Was TAR tut

TAR, kurz für tape archive, wurde entwickelt, um Dateien auf sequenzielle Speicher zu schreiben. Es speichert Dateien nacheinander mit Headern, die jede beschreiben, und komprimiert nichts.

Was ZIP tut

ZIP bündelt Dateien und komprimiert sie in einem einzigen Format. Jede Datei wird einzeln komprimiert, dann beschreibt das zentrale Verzeichnis am Ende des Archivs jeden Eintrag.

Wichtige Unterschiede

  • Komprimierung: ZIP komprimiert standardmäßig. TAR allein komprimiert nicht.
  • Direktzugriff: ZIP-Einträge lassen sich einzeln lesen. TAR muss oft von vorn gescannt werden.
  • Plattform: ZIP ist nativ unter Windows und macOS. TAR ist nativ in Linux- und macOS-Terminals.
  • Metadaten: TAR erhält Unix-Berechtigungen getreuer. ZIP führt DOS-artige Attribute.
  • Streaming: TAR kann als Stream erstellt werden, was es für Backups und Pipes beliebt macht.

Was solltest du verwenden?

Zum Teilen von Dateien mit Menschen auf beliebigen Geräten ist ZIP die praktische Wahl, weil es überall unterstützt wird und beim Bündeln komprimiert. Für Unix-artige Workflows, Backups und Softwareverteilung ist TAR mit gzip-Komprimierung die etablierte Konvention.

Frequently asked questions

Ist eine .tar.gz kleiner als eine .zip?

Manchmal. gzip komprimiert den gesamten Stream als eine Einheit, während ZIP jede Datei separat komprimiert. Bei vielen kleinen Dateien kann TAR mit gzip etwas besser komprimieren.

Kann Windows TAR-Dateien öffnen?

Moderne Windows-Versionen haben integrierte Unterstützung für .tar- und .tar.gz-Dateien, und macOS kann sie ebenfalls öffnen. ZIP bleibt die universellste Wahl.